Ich weiß Ihr könnt es nicht mehr hören! Ich kann es selbst nicht mehr hören. Verwirrung breitet sich aus Unsicherheit und allem voran Angst.

Wem soll man glauben? Was soll man tun? Welche Meinung ist vernünftig? Es ist einfach alles zu viel!

Die Kosten werden nur aufgeschoben, wohlwissend, dass sie uns überrollen werden, sobald die Politik entscheidet, dass wir wieder sicher sind!

Es sei denn, wir finden jedes Schlupfloch, füllen jeden Antrag aus, aus Verzweiflung oder Berechnung ist in den Moment egal! Wer verdient Hilfe, wer schafft es ohne? Wer entscheidet es und ist das alles mit einer Geldauszahlung vom Tisch? Nein, ist es nicht!

Nun rächt sich das vernachlässigte Sozialsystem! Die schemenhafte Erziehung unserer Kinder, die heruntergespielte Wichtigkeit von kreativen und lösungsorientierten Denkmustern.

Die Einschränkungen unserer Menschenrechte und die systematische Reduzierung der Frauen wieder auf Ihre klassische Rolle als Mutter und Putzfrau, wirklich als einzige Lösung?

Kann man nicht das ganze aus einem anderen Blickwinkel sehen? Müssen 80 % der Menschen verzichten, dass 20 % vielleicht überleben? Ja, schon klar, wir wollen keine Mörder sein! Aber wie wäre es, wenn wir klarere Risikogruppen verifizieren und diesen helfen? Ihnen finanziell und psychologisch unter den Armen greifen. Neue Regelungen genau für diese Gruppen einrichten?

Wann erkennt die Politik, dass die wichtigsten Pfeiler einer Gesellschaft Gesundheit und Bildung sind. Denn nur gesunde und gebildete Menschen können solche Krisen wie jetzt lösen. Ein neues Problem kann nicht durch Schemen laufen, kann nicht mit alten Denkmustern gelöst werden.

Vielleicht ist jetzt der Moment, furchtlos zu sein, uns nicht von der Angst beherrschen zu lassen, um nicht Fehler zuzulassen, die wir später mit Abscheu betrachten.

Vielleicht erkennen wir die Prioritäten durch Corona! Sehen klarer, was wir wirklich brauchen? Sehen, dass die Zukunft mit Ihren Herausforderungen ein flexibles- und transparente- System braucht!

Vielleicht werden wir nicht ein unangepasstes Kind sehen, sondern eine Möglichkeit, das System zu verbessern.

Vielleicht sehen wir nicht nur Schwarz und Weiß, sondern erkennen die verschiedenen Farbfacetten dahinter.

Allen, voran lässt uns die „Pandemie“ erkennen, wie wichtig ein solides, hochqualifiziertes Gesundheitswesen ist. Ein Gesundheitswesen welches für jeden zugänglich ist.

Wie, dass eine psychische Erkrankung denselben Stellenwert haben soll wie eine Physische!

Vielleicht könnte das Gesundheitswesen attraktiver gestaltet werden, sodass qualifiziertes Personal gerne in diesen wichtigen Berufen bei uns arbeiten. Dabei spielt eine gerechte Entlohnung nur zweitrangig eine Rolle. Mit übertriebenen Löhnen und Begünstigungen werden mehr Sozial-Schmarozer, anstelle Arbeitswilligen gefördert. Wichtig sind Herausforderungen, den Abbau von ungerechtfertigter und nicht nachvollziehbarer Bürokratie und allen voran ein menschlicher und respektvollerer Umgang. Aber vielleicht fragen wir ganz einfach die Betroffenen, was sie im System ändern würden?

Vielleicht erlauben wir Frauen, uns selbst zu heilen, indem wir die nächsten weiblichen Generationen stärken, ihnen Selbstvertrauen geben und ihren Selbstzweifel ausmerzen. Anstelle von Neid mit Freude begegnen.

Vielleicht können wir unser verräterisches Steinzeitverhalten umgehen und uns klar sein, dass es heute nicht mehr wichtig ist, körperlich überlegen zu sein, sondern gleichberechtigt zu sein, nein gleichwertig zu sein, um mit den Männern unserer Generation in eine liebenswerte Zukunft zu blicken.

Vielleicht wäre das alles jetzt möglich….

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